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20.03.2026

Kleine Forscher ganz groß

Das Forschen an der Uni machte richtig viele Spaß.

Thomas John (Professor an der Uni Saarbrücken) hat uns eingeladen, um mit ihm und 2 seiner Studenten zu forschen. Ein Student namens Felix begrüßte uns und stellte den Kindern folgende Frage: „Was macht Blut rot?“ Herr John wurde mit einer Spritze ein wenig Blut abgenommen und dann in eine Zentrifuge gestellt, um die Blutbestandteile zu trennen und zwei unterschiedliche Zonen zu erzeugen. Es wurde mit einer Pipette ein kleiner Tropfen Blut aus der roten Zone genommen. Es wurde uns erklärt, dass reines Wasser nicht gut für das Blut ist. Um den kleinen roten Tropfen flüssiger zu machen, muss man Salzwasser hinzufügen. Anschließend konnten die Kinder mit Hilfe eines großen Mikroskops, welches mit einem Schwarz-Weiß-Bildschirm verbunden war, die verschiedenen Zellen unseres Körpers, insbesondere die roten Blutkörperchen, die dem Blut seine rote Farbe verleihen, untersuchen.

Die Kinder konnten jeden Schritt beobachten, Fragen stellen und auch Fragen beantworten, die Mikroskop Kamera steuern und sogar die Geräte und Ampullen berühren.

Dann haben wir uns mit Herr John wieder getroffen, und er hat uns zu einer weiteren Studentin mit Namen Lena begleitet. Sie arbeitet bei GOFEX. Dies ist ein Grundschullabor für offenes Experimentieren, das zahlreiche vielfältige und anregende Angebote für einen aktiv entdeckenden und selbstbestimmten Zugang von Schüler*innen bietet. Die Kinder durften selbst experimentieren mit verschiedenen Materialien eine Brücke bauen und dabei achteten sie auf die Gravitation, Textur und Stärke des Materials.

Dann sind wir mit der Studentin zu einem Hörsaal gegangen, um mit Herr John physikalische Experimente zu machen. Erstens haben wir kleine Luftballons auf unserem Gesicht kleben können, dies geschah dank der elektrostatischen Aufladung. Wir haben auch gesehen, wie elektrostatische Aufladung die Haare fliegen lässt, Neonlichter anschaltet, und Blitze erzeugt.

Herr John hat Farnblätter in flüssigen Stickstoff gegeben, um zu demonstrieren, wie gefährlich extreme Kälte sein kann und dass man nicht hineinfassen sollte. Die Blätter zerbrachen. Danach schüttete er den Stickstoff auf den Boden, und alles verschwand.

Anschließend kam der Höhepunkt für die Kinder, Herr John vermischte Bananen, Kirschen, Joghurt, Schlagsahne, Zucker und Vanillezucker mit einem Mixer und fügte er den Stickstoff hinzu. Daraus entstand ein leckeres Eis, dass wir gemeinsam aßen.

 Wir haben uns verabschiedet und haben uns auf den Rückweg zur Kita gemacht.

 

Es war ein wunderschöner Tag, ein bisschen magisch, sehr lehrreich und unglaublich lustig.

 

Caritas Kindertagesstätte Thomas Morus Gaußstraße 3, D-66123 Saarbrücken